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Der Verein JANUN e.V. arbeitet seit über zehn Jahren mit dem von Prof. Vassilij Nesterenko gegründeten Institut BELRAD in Weißrussland zusammen. In der gemeinsamen Arbeit wurden eine Reihe von Initiativen, Projekten und Maßnahmen entwickelt und realisiert, die wir Ihnen auf dieser Webseite vorstellen möchten.
12 junge Leute aus Hannover sind nach Belarus gereist. Ihr Thema: Mehr erfahren über die Folgen der Tschernobylkatastrophe von vor 25 Jahren. Ihr Partner vor Ort ist das Unabhängige Institut für Strahlensicherheit in Minsk. Hier ein paar Impressionen der insgesamt 10-tägigen Reise.
21.-30.4.2011 - Mit dem Zug geht es 20 Stunden lang in Richtung Osten, nach Minsk. In der belarussischen Hauptstadt werden wir im Institut für Strahlensicherheit wohnen, wo wir eine Menge über die Folgen von Tschernobyl und die Arbeit vom Institut erfahren werden. Prof. Lepin wird berichten, was er vor 25 Jahren nach der Tschernobylkatastrophe als einer der Leiter des Katastrophenstabs erlebt hat. Natürlich geht es auch darum die 2 Mio. Einwohnerstadt Minsk kennen zu lernen. Anschließend geht es weiter nach Gomel und in die belastete Zone. Vor Ort werden wir dann mit bekommen, wie in Belarus am 25. Jahrestag der Tschernobylkatastrophe (26.04.) gedacht wird. Unterwegs sind wir dabei immer gemeinsam mit unseren belarussischen Partnern, die bereits im Februar bei uns zu Gast sein werden.
Kosten: ca. 160 Euro
Nähere Informationen bei JANUN e.V., Tel. 0511-5909190 oder per email unter buero@janun-hannover.de
Am 25. August 2008 verstarb Professor Vassilij Borisovitch Nesterenko im Alter von 74 Jahren. Sein Tod ist ein großer Verlust für die Menschen in Weißrussland, insbesondere in den strahlenbelasteten Gebieten.
Ein Jahr vor seinem Tod hat uns Vassilij Nesterenko seine Lebensgeschichte erzählt. Diese wurde auf einer CD dokumentiert, deren Inhalt Sie sich online anhören können.
Zusammen mit der KlangSTATION hat JANUN e.V. eine Radiosendung über die Katastrophe von Tschernobyl und die Arbeit des Instituts BELRAD erarbeitet. Sie können sich diese Sendung in drei Teilen direkt auf unserer Webseite anhören.

Pektinpulver (bestehend aus Apfelschrot, angereichert mit weiteren Vitaminen) wird den strahlenbelasteten Kindern in Wasser aufgelöst zu trinken gegeben. Dies führt zu einer Reduktion des Cäsiums 137 im Körper.
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Ziel ist es den Menschen in den verstrahlten Gebieten zu vermitteln, wie sie sich selbst möglichst gut vor der Strahlenbelastung schützen können. Die Strahlenmessstellen sind hierbei ein guter Weg.
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Mit dem 1990 gegründete Institut für Strahlensicherheit »BELRAD« arbeiten wir seit Mitte der 90er Jahre eng zusammen. Zu den Schwerpunkten der Arbeit des Instituts gehören unter anderem das Strahlenmonitoring der Akkumulation von Cäsium-137, der Aufbau und Betrieb von lokalen Strahlenkontrollzentren (LSKZ) in Dorfschulen sowie die Entwicklung, Herstellung und Verteilung des pektinhaltigen Präparats »Vitapekt«.
Mit in Kleinbussen installierten Messstühlen fährt BELRAD in die Dörfer. Alle Kinder erhalten anschließend ein Infoblatt für die Eltern, in das jeweils die individuelle Strahlenbelastung eingetragen wird. Es informiert auch, wie man sein Kind schützen kann.
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Eigentlich kommt mir alles ganz normal vor. Schließlich kann ich die Radioaktivität nicht schmecken oder sehen. Aber jede Mahlzeit ist für die Menschen eine Katastrophe. Rund 90 Prozent der Radioaktivität nehmen die Menschen hier heute über die Nahrung auf.
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Startseite | Kontakt | Impressum | Letzte Änderung: 8. Mai 2011
Zu früh für den Schlussstrich
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Die wahren Folgen von Tschernobyl
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»Die genaue Zahl der Opfer wird vielleicht nie bekannt werden. Aber die 3 Millionen Kinder, die eine ärztliche Behandlung nicht bis 2016, sondern früher brauchen, geben uns die Vorstellung von der Zahl derer, die ernsthaft erkranken können(…).Ihr zukünftiges Leben wird dadurch entstellt sein wie auch ihre Kindheit. Viele werden vorzeitig sterben müssen. Ist es denn möglich, dass wir sie in dem Glauben leben und sterben lassen, dass die Welt zu ihrer Notlage teilnahmslos ist?«
Kofi Annan,
Generalsekretär der Vereinten Nationen
Vom 23. bis 25.2. finden in verschiedenen Orten Veranstaltungen mit Gästen statt.
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Am 25. August 2008 verstarb Professor Wassilij Borisovitch Nesterenko im Alter von 74 Jahren.
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